Ich brauche keinen Sex, das Leben fickt mich eh wos nur geht.

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In eigener Sache

Wie zur H?lle kann man hier was ?ndern? Anscheinend bin ich Opfer der allgemeinen Verdummung deutscher Jugendlicher hinsichtlich ihres Auffassungsverm?gens. Lang lebe Pisa?. Armes Deutschland.
13.12.04 18:52


In eigener Sache

Ich sehe schon, der gute Herr Weihnachtsmann darf mir dieses Jahr zu Weihnachten ein dickes Buch ?ber html mitbringen. Aber bitte kein so beleidigendes Ding aus der ".... f?r Dummies"-Reihe. Ich brauch mich doch nicht wahllos beleidigen lassen, immerhin bin ich Kunde, Kunde ist K?nig, zumindest ?berall auf der Welt, wo nicht Deutschland ist. Mir f?llt auf, diese Seite hat meinen Urquell zur Rebellion gegen das eigene Land angezapft. Ich muss das Loch schleunigst stopfen. Am besten ich reagiere mich bei einem Keks und einem Glas warme Milch ab. Die Milch aus dem Fenster, samt Glas versteht sich, und der Keks in Nachbars Briefkasten. Oder andersrum. Laut rechtlicher Verordung muss ich an dieser Stelle noch erw?hnen, dass mein Gedankengut nicht zur Nachahmung verwendet werden darf, da ich Profi bin und derartigen Bl?dsinn schon mein ganzes Leben ?be. Jeder Nachahmer ist f?r seine Handlungen i.S.d.R. selbst verantwortlich. Eine Klage wegen Anstiftung gegen den Vordenker ist somit ausgeschlossen.
13.12.04 19:18


In eigener Sache

Gerade schaue ich wohl zum erstenmal in das famili?re B?cherregal und sehe ein Buch. Nicht, dass ich mich auf-den-arm-genommen f?hle aber es tr?gt den Titel "html f?r Dummies". Ich denke das ist genug Dem?tigung um dem Weihnachtsmann zu sagen schriftlich mitzuteilen er kann sich seinen diesj?hrigen Besuch sparen.
13.12.04 19:37


Zitronenstrategie

Wenn Dir das Leben eine Zitrone schenkt, dann mach Limonade daraus, verkaufe die Limonade zu ?berteuerten Preisen, verdien Millionen, kaufe s?mtliche Zitronenb?ume der Welt, vernichte sie und ich versichere Dir das Leben schenkt Dir nie wieder eine Zitrone.
16.12.04 14:25


Ganz grundsätzliche Lebensfrage

K?nnen Pantomime rot werden?
16.12.04 17:38


Ein paar Runden sterben gehen

Ein paar Runden sterben gehen



Sie: Buuh!



Er: Hast du mich erschreckt.



Sie: Na dann is ja gut.



Er: Ich h?tte am Herzinfarkt sterben k?nnen.



Sie: Na und? Mir doch wurscht.



Er: Na gut, dann geh ich jetzt sterben!



Sie: Ich komm mit, ein paar Runden.



Er: Aber nicht so schnell, ich bin nicht bei Kondition.



Sie: Keine Angst, ich auch nicht.



Er: Na gut, dann gehn wir ein paar Runden sterben, vielleicht

baut sich so Kondition auf.



Sie: Wie viele Runden? Ich bin f?r acht.



Er: Ouhh, acht ist viel. Das macht mein alter R?cken nicht mehr

mit und die Klappen von meinem Herz pumpen auch nicht mehr

richtig. Ich glaub mir reichen drei Runden.



Sie: Einverstanden, aber daf?r gehen wir danach einen trinken.



Er: Da bin ich dabei. Warum lassen wir das Sterben nicht und gehen gleich trinken?



Sie: Du fauler Sack!



Er: Ok, du hast es nicht anders gewollt! In einer halben Stunde treffen wir uns und gehen zehn Runden sterben. Da hast dus!



Sie: Na dann bis gleich!



Er: Weiber!



Sie: Selber!
16.12.04 22:13


Diarö

Na super. Ich sitze gerade am Klo, habe den Durchfall meines Lebens und in drei Minuten darf ich den leuten in dem Saal etwas ?ber die Marketingstrategien unseres Unternehmens erz?hlen. Es ist nicht die Nervosit?t, es war diese verfluchte Linsensuppe heute Mittag. Der Verk?ufer hat schon nicht ganz sauber ausgesehen. Und jetzt hock ich hier, auf einer versifften Toilette, wo sich kleine "K?nstler" an den w?nden verewigt haben. Ich kann die Kunst in keine genaue Epoche einordnen. Ich werd morgen mal in einem Kunstbuch nachschlagen, wohin man die kunst mit einem Filzstift Hurensohn an die Wand einer zu schreiben einordnet. Vielleicht sollte ich zur Zeit der Massenarmut nachschlagen oder der Zeit der Massendummheit.

Ich sitze immer noch da, noch zwei Minuten bis zu meinem Auftritt. Es darf nicht schiefgehen, nicht bei der Vorstellung des Buisnessplans, wenn das nicht klappt ist das Unternehmen hin?ber. Ich muss mich beeilen. Also, noch schnell abputzen und neuen Mutes los ins Gefecht. Ich greife nach links und was ist da? Nichts. Es h?ngt die Papprolle des Toilettenpapiers da. Das kann jetzt nicht sein, nein, das ist unm?glich. Verdammt. Noch eine Minute bis zum wichtigsten Moment der letzten Monate und ich sitze da, in einer gottverlassenen Toilette und habe kein Klopapier. Fr?her hat man nur gerufen "Fertig, abputzen!" und schon kam die Mutter und hat Abhilfe geschafft. Heute ist das nicht mehr so. Mir bleibt also nichts anderes ?brig, als ein altes Taschentuch aus meiner Hose zu kramen und aus meiner Lage das Beste zu machen, denn beschissner kanns nicht werden. Nat?rlich muss in diesem Moment das Licht ausgehen, eine weitere Best?tigung, dass es immer noch beschissener geht. Mit einem benutzen Taschentuch geputzt, im Dunkeln den Kopf an der T?re angeschlagen, ?bers offene Schuhband gestolpert komme ich in den Konferenzsaal. Ich habe keine Ahnung was ich dann gesagt habe, Ich habe n?mlich dauernd daran gedacht in welche Reinigung ich mein Sakko bringe, in das ich das Taschentuch wieder eingesteckt habe.
17.12.04 19:31


Schneefall

Heute musste ich wieder feststellen, dass mein Jahr 2004 wohl keine gro?artigen Momente in sich barg. Denn das wohl Sch?nste in diesem Jahr, zumindest soweit ich mich erinnern kann, sind ein paar Tropfen Wasser, die in ihrem gefrorenen bzw., festen Aggregatszustand vom Himmel schwirren.

Herrlich, aufwachen und alles wei?. Aber ich gehe lieber nicht raus, ich w?rde sicher ausrutschen oder mir eine mords Erk?ltung holen.
18.12.04 10:54


Ganz grundsätzliche Lebensfrage

Wieso juckt es mich maximal zehn Sekunden, nachdem ich mich mit irgendetwas brennendem eingerieben habe, in den Augen oder am Sack?
18.12.04 13:24


Heute bin ich im Unterricht gestorben und keiner hat’s gemerkt

Ich sitze im Unterricht. Der Lehrer erz?hlt uns etwas ?ber die Nichtigkeit von Vertr?gen. Sehr wichtig, aber uninteressant. Eigentlich gibt es im Moment allgemein nichts Interessantes. Also lege ich meinen Kopf auf den Tisch. Nicht auf die Arme, sondern mit der Stirn auf der Tischplatte. Ich schaue mir die Maserung des Holzes an. Sehr interessant ist das auch nicht, aber es erinnert mich an einen Artikel den ich letztens gelesen habe. Ein Mann ist bei sich zu Hause gestorben, ohne dass es auch nur irgendjemand gemerkt h?tte. Dabei wohnte er nicht mal in einer Holzh?tte, sondern in einer Wohnung. Einer ganz normalen Wohnung in einem ganz normalen Haus, in einem ganz normalen Stadtteil M?nchens. Sechs Monate hat der Mann in seinem Bett gelegen und vor sich hingemodert. Ein halbes Jahr liegt jemand tot in seiner Wohnung und keiner merkt etwas. Irgendwann ist der Nachbarin aufgefallen, dass es im Haus extrem nach Verwesung riecht und auch die Fliegen im Treppenhaus erschienen ihr ungew?hnlich. Immerhin nach gut 180 Tagen.

Ich sitze immer noch mit dem Gesicht nach unten, Stirn auf den Tisch und offenen Augen da. Ich erinnere mich an einen Mann, der in der U-Bahn gestorben ist. Einfach so w?hrend der Fahrt, Herzversagen. Der Zug mit dem Mann ist f?nf Stunden weiter gefahren, bis eine Putzkraft beim Entleeren der M?lleimer feststellte, dass da noch jemand sitzt, mit offenen Augen, bewegungslos. Etliche Leute sind mit dem Zug gefahren, 300 Minuten lang und keiner hat gemerkt, dass der Mann mit offenen Augen dasitzt und weder atmet, noch sich bewegt.

Ich sitze nach wie vor unver?ndert, ohne mich zu bewegen. mittlerweile sind sechs Minuten vergangen und keiner merkt, dass ich mich nicht bewege. Eigentlich nichts sonderbares, aber die Position in der ich sitze hat nicht viel von Aufmerksamkeit. Es k?nnte also wenigstens der Lehrer etwas sagen, mich ermahnen. Nichts. Einen Herzinfarkt merkt keiner um mich. Mein Herzmuskel kontrahiert erst unregelm??ig, dann gar nicht mehr. In meinen Kopf flie?t kein Blut mehr. Der Gehirntod tritt ein. Dann h?ren nach einer Weile auch die anderen Organe auf zu arbeiten. Aus. Nichts mehr, keine Sirenen, keine Not?rzte, kein Leben mehr. Und keiner hat etwas mitbekommen. Nichts hat sich ge?ndert. Der Lehrer erkl?rt weiter die Vertragsnichtigkeit, die Sch?ler langweilen sich weiter und ich bin gestorben.

Dann h?re ich weit weg einen Gong. Ich hebe meinen Kopf, die Stunde ist um, an der Tafel steht die Hausaufgabe f?r morgen und alles ist wie immer. Ich packe meine Sachen und gehe. Bevor ich aus der T?re trete sagt der Lehrer: "N?chste Stunde bitte mehr Engagement, Sie hingen ja heute in der Bank als w?ren sie tot."

20.12.04 16:44


Ganz grundsätzliche Lebensfrage

Wenn mich alles ankotzt, hilft dann Magentee?
21.12.04 15:28


Dumm?

Ich bin auf der Suche nach einem Bleistift. Eigentlich nichts sonderlich Schweres, aber die Auswahl ist gigantisch. Ich nehme mir mehrere aus dem Regal und gehe zu dem kleinen Testblock, der am F?llerregal h?ngt. Ein kleiner Junge steht dran und hat einen dieser Pelikan-Holzf?ller in der Hand. Genau einen von denen, mit denen ich in der Grundschule schon schreiben musste. Mein Gott hab ich das Ding gehasst. Und jetzt tut dieser Junge so superintellektuell, w?hrend seine Oma hinter ihm steht und mich angrinst. Dieses typische noch-ein-wenig-Geduld-er-ist-doch-noch-ein-kleiner-Junge Grinsen. Ich grinse mit meinem ja-ja-ich-hab-ja-unendlich-Zeit-f?r-Dich-und-deinen-kleinen-Engel Grinsen zur?ck, kann mir aber nicht verkneifen ein alte-Schrulle L?cheln anzuf?gen. Und w?hrend die Dame und ich uns so pr?chtig verstehen verst?ndigen f?ngt der kleine Balg an zu schreien "Omaaa, schreibt man dumm mit zwei m?"

Dumm mit zwei m? Was ne Frage, und was schreibt der Kleine ?berhaupt solche W?rter auf einen Testblock. Ich bin kurz davor ihm ordentlich klar zu machen, dass dieser Block nicht zum Spass Testblock hei?t und nicht zum Test der Rechtschreibbeherrschung dient. Allerdings unterbricht mich seine Oma "Ja mein kleiner Schatz, ganz richtig, gut so."

Aktion muss her, bevor mir der Kragen endg?ltig platzt und ich am hellichten Tag mitten in der Innenstadt in einem Schreibwarenfachhandel einen Doppelmord begehe. Was f?r eine Schlagzeile. Also schaue ich ganz aufdringlich auf meine Uhr und st?hne mehr oder weniger leise "Man, wie die Zeit vergeht". Der Trick zieht. Die Oma schaut auf ihre Uhr, erschrickt, weil sie noch so viel zu tun habe, packt ihren Enkel und geht. Ich gehe zum Block, z?cke meine Bleistifte und als ich den ersten Stift ansetze lese ich in krakeliger Grundsch?lerschrift Wer das liest ist DUUMM.
23.12.04 18:03


Ganz grundsätzliche Lebensfrage

Geht das Leben schneller an einem vorbei, wenn man es langsam lebt oder lebt man dann l?nger?
26.12.04 23:33


Ganz grundsätzliche Lebensfrage

Muss ein Mensch, der f?nf Autos f?hrt M?ll trennen?
30.12.04 23:43


Ins neue Jahr gerutscht

Morgen wird ins neue Jahr gerutscht. Eigentlich eine saudumme Floskel ins neue Jahr rutschen. Ich bin an Sylvester noch nie rutschen gegangen. Eigentlich gehe ich selten rutschen. Heute hats mich zwar auf die Fresse gerutscht, aber das klingt auch eher nach unintegriertem Wortschatz. Ich werd trotzdem irgendwann mal an Sylvester um 12 von ner Rutsche sausen und dann das ganze Jahr prahlen wie ich als wohl einziger Mensch der Welt so dumm war um Mitternacht rutschen zu gehen, statt sich die Feuerwerke anzusehen.
30.12.04 23:48


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