Ich brauche keinen Sex, das Leben fickt mich eh wos nur geht.

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Erkenntnis

Mein Studium ist kein Flachleger.
27.10.08 21:42


Netporn

Wofür ist das Internet gut? Dafür! Interessant dürften auch die Zahlen sein.
2.12.07 13:00


Macht Geld glücklich?

"Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, in einem Taxi zu weinen als in der Straßenbahn."
(Marcel Reich-Ranicki)


"Das schöne Gefühl, Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das Scheißgefühl, kein Geld zu haben."
(Herbert Achternbusch)
2.12.07 12:15


Freitag

Die anderen zerreißen sich das Maul darüber, gratulieren mir, rufen mich an.
Ich habe den Jackpot geknackt, den glitzernden unter den Stickern gezogen.
Alle freuen sich darüber, sind euphorisch und neidisch zugleich.
Sind der Meinung ich habe das erstrebenswerteste aller Ziele erreicht.
Es ist alles zerstört.
Sie feiern mich wie einen Helden, wollen jedes Detail wissen, immer weiter, immer mehr. Kleine Kinder quetschen ihre Kuscheltiere.
Ich bin der Bär.
Statt Knopf im Ohr nur Nägel, in den Händen und den Füßen.
Die Ungewissheit frisst mich auf.
Freundschaftlich kann man sich treffen.
Wer bist Du?
Komm wir gehen uns kennen lernen. Ohne Freitag, der ist vergessen.
Wer war ich?
Nachts liege ich da und wünsche mir das Monster kommt aus dem Schrank und frisst mich auf.
Es will mich quälen, bleibt verborgen, lauert im Hinterhalt.
Scheinbar leicht wie ein Schmetterling erdrückt mich die Metamorphose.
Der Kopf ist wund, die Haare fallen aus.
Geheimratsecken.
Sie sieht mich an und tanzt.
Tanzt nicht freundschaftlich, tanzt freitaglich.
Es macht mich krank.
Wie soll ich ihr es sagen?
Die anderen applaudieren.
Ich bin nicht wie die anderen.
Glaube ich.
Umnebelt von Vanille knie ich auf dem holzigen Untergrund und glaube.
Das rote Ampelmännchen beginnt zu gehen.
Die anderen tragen mich, nehmen mich auf ihre Schultern und bauen ein Denkmal.
Alles ist zerstört.
Wollen wir uns kennen lernen, mehr als den Namen?
Nein, lass uns küssen, freundschaftlich die Lippen berühren.
Wie die anderen.
Ich muss mein Bild ändern, es gerade hängen, ganz alleine, ohne die anderen.
Hat sie mich im Herzen berührt oder hat sie es mir geraubt?
Der Schmetterling ist krank, seine Flügel sind schwach.
Keine Orientierung aber Image polieren.
Absolution nach zehn Ave Maria.
11.11.07 23:08


Nur so ein Gefühl

„Entschuldige, aber ich habe das Gefühl ich habe mich in dich verliebt.“
„Entschuldigen sie, kennen wir uns?“
„Naja, ich dachte vielleicht interessiert dich das und da ist doch das beste ich sags dir einfach mal.“
„Verzeihen sie, aber ich kann ihnen nicht folgen. Reden sie mit mir?“
„Außerdem trifft man die Eine, also die Frau seines Lebens ja auch nicht überall.“
„Ich glaube sie verwechseln mich da mit jemand anderem.“
„Nein, nein, keinesfalls, ich meine schon dich...ähh...wie heißt du gleich nochmal?“
„Ich wüsste nicht, was sie mein Name angeht.“
„Besser so, Namen sind eh nur Worte, da stimme ich dir voll und ganz zu. Das muss wahre Liebe sein, dass man sich wortlos, ohne Namen, so unendlich mag.“
11.11.07 23:07


Unsterblich

Ich wäre gerne unsterblich, um zu sterben. Alle Todesarten einmal ausprobieren. Den Film vor meinem Augeninneren vorbeilaufen sehen, immer und immer wieder. Repeat one, no shuffle. Ich will fühlen. Was geschieht in diesem Moment? Angst, Hoffnung, Gefühl von Freiheit, Unsterblichkeit oder Nichts?

Mitten in der Nacht stehe ich auf der Straße, alles ist leer, in den Kopfhörern Mendelssohns Hebriden-Overtüre. Crescendo. Mein Schatten wächst. Wächst schnell in die Länge. Versucht zu entkommen. Rasend entfernt er sich von mir. Dann Zeitlupe. Die Stoßstange beugt rücklings meine Knie. Mein Oberkörper neigt sich nach hinten, ganz elastisch. Meine Arme werden nach oben gerissen. Alles ganz sanft. Meine Haare scheinen nach vorne zu wehen. Meine Augen nehmen nur Fetzen von Nachthimmel auf, Sternstreifen. Meine Beine werden in die Luft geschleudert. Absolute Schwerelosigkeit. Dann schlägt mein Hinterkopf auf der Windschutzscheibe auf. Meine Schulterblätter drücken sich tief in die Motorhaube. Die Haare fallen auf die gesplitterte Scheibe. Meine Arme und Beine fliegen im großen Bogen über meinen Kopf. Wie bei einer Rückwärtsrolle zieht es mich nach hinten. Meine Füße und Knie schlagen auf das Dach auf. Meine Wirbelsäule formt ein U. Ich rolle über meinen Kopf, jetzt das Gesicht auf der Scheibe. Neben mir liegen meine Arme. Das Forte kämpft gegen das soprane Quietschen der Reifen. Wie ein Kinderchor, der versucht Paukendonnern zu übertönen. Ich erreiche den Wendepunkt auf meinem Parabelflug. Das Auto steht still, durch meinen Körper fährt ein heftiger Impuls und ich werde nach vorne gerissen. Rolle vorwärts. Mein Ellbogen biegt das Metall unter sich. Meine Beine gleiten abermals über mich hinweg, diesmal in entgegengesetzter Richtung. Mein Steißbein knackt. Dann, für den Bruchteil einer Sekunde, stehe ich genau so da wie zuvor, als mein Schatten weglief. Nun falle ich nach vorne, eile meinem Schatten entgegen. Die Handballen kommen als erstes auf dem rauhen Asphalt auf. Dann meine rechte Wange. Die Haare fallen mir ins Gesicht. Durch die Wucht des Aufschlags federt mein Körper in die Luft. Ein kleiner Sprung als Finale, ein letztes Aufbäumen. Ich liege da. Warm rinnt das Blut aus meinem Mund, die Haut hängt in Fetzen von meinem Gesicht und meinen Händen. Die Jeans ist an den Knien aufgerissen. Im Hinterkopf Glassplitter der Scheibe.
Ich stehe auf, tupfe die aufgeschürften Knie mit einem Taschentuch ab, öffne und schließe den Mund, streiche einige Glasstücke aus meinem Haar und gehe. Kein Film.
11.11.07 23:06


Handyrevolution

"BenQ-Siemens: von Deutschen in die Krise geführt, von Taiwanesen in die Pleite."

(quer, 05.10.06)
5.10.06 20:54


Stacys Mom

Rachel Hunter in einer ihrer besten Rollen, untermalt von einem grandiosen Song. Ein wahres Feuerwerk für die Sinneszellen. Und wie sagte schon mein Großvater: Bua, `s Radln lernst a auf am oiden Radl.
25.3.06 11:27


Gantenbein

Als Lila bei 160 auf offener Strecke droht, sie werde aussteigen, gehe ich sofort auf 100 zurück, um ihr das Aussteigen zu erleichtern.
19.3.06 18:24


Googlezon

2015 wird sich die Informationsbreite für die Privatnutzer gewaltig ausweiten. Microsoft und Google werden Imperien aufbauen, einen Krieg um die Vormachtsstellung im Informationsaustausch führen, äußerst detaillierte Profile von den Usern aufstellen und uns maßgeschneidert mit Werbung bombardieren. Zeitungen werden selten, Podcasts die alltäglich. Wir werden zu jeder Zeit an jedem Ort jegliche gewünschte Information bekommen können. Ein erschreckendes Szenario.
10.3.06 20:47


Pressemeldung Dezember 2006

Die Geburtenrate im Süden Deutschlands ist drastisch gestiegen.
5.3.06 11:10


Ganz grundsätzliche Lebensfrage

Wo bleibt die globale Erderwärmung, wenn man sie braucht?
3.3.06 12:17


Frauenkleider

Die Männerwelt gerät in Panik,
Wasser strömt in die Titanic.

Auch für den reichen Mr. Hearst
gilt das Kommando: Ladies first.

Nur Mr. Google nahm man mit,
er war zum Glück ein Transvestit.

Hans Draxler
26.2.06 15:30


Erziehungs 1x1

Wie vermittel ich meinem Kind Werte?

Lade viele Kinder zum Geburtstag ein (dann wirst du auch immer eingeladen).
Sag schön brav "Grüß Gott" (damit man dich nicht vergisst, wenn Süßigkeiten verteilt werden).
Sag "bitte"(damit man dich mag), sag "danke"(damit man deine Eltern mag).
Halte den Damen die Tür auf (dann gehen sie dir später leichter auf den Leim).
Biete alten Leuten einen Sitzplatz an (vielleicht suchen sie einen Erben).

(aus dem Wochenendteil der Süddeutsche Zeitung 25./26. Februar)
26.2.06 15:22


Da da dah da dahhh, ich liebe es

Jetzt wieder bei McDonalds, die Asia-Wochen.
30.1.06 19:13


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